Sommerferien sind super! Der erste Ferientag ist eigentlich immer besser als Weihnachten, Geburtstag, als, naja, alles einfach. Du schläfst lange aus, frühstückst ausgiebig, genießt kurz das Gefühl, nirgendwohin zu müssen, nichts zu tun zu haben – aber dann? 

Dann hast du nix zu tun und musst nirgendwohin. Urlaub? Dieses Jahr nicht, leider pleite, leider gegen das Sitzenbleiben anlernen, Gründe gibt es leider immer. Aber du hast Glück, denn du bist in Karlsruhe! Wir zeigen dir, was du alles tun kannst, wenn du in den Sommerferien hier bleiben musst:

Raus mit dir!

Wenn du echt lernen musst (Alter, nächstes Jahr machst du das besser außerhalb der Sommerferien!), dann lern draußen! Der Schlossgarten, das Rheinufer, der Wald – eigentlich eignet sich alles rund um Karlsruhe als Schreibtisch.

Geh einfach los! Wie weit kannst du, wenn du aus deiner Haustür kommst, immer geradeaus gehen? Wenn du beim Klettern schnell und nicht zu tollpatschig bist, dann steig auch über Zäune (außer bei Sperrgebieten, natürlich). Berge? Hindern dich nicht. Flüsse? Kommt drauf an. Am Rhein solltest du spätestens anhalten oder abbiegen.

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Fahr Kanu auf der Pfinz! Beim Karlsruher Kanuverleih kriegst du dein Bötchen, danach paddelst du so lang und so schnell wie du magst. Wenn der Fluss unter dir plätschert, am Ufer die Vögel zwitschern und du ab und an einem besonders tief hängenden Ast ausweichen musst, hast du ganz schnell das Gefühl von Urlaub. Achtung: Deine Mitfahrer solltest du dir ganz genau aussuchen. Nicht, dass einer von euch nachher im Wasser landet.

Geh baden! Aber das ist jawohl klar. Baggerseen gibt’s rund um Karlsruhe genug und dann ist da ja auch noch die Murg bei Forbach, wo du zwischen riesigen Steinen schwimmen gehen kannst, die das Wasser über die Jahre herrlich glatt geschliffen hat.

Probiere etwas Neues!

Starte dein eigenes Fotoprojekt! Vielleicht machst du eine Reihe mit Karlsruher Architektur? Vielleicht entdeckst du die Menschen deiner Stadt für dich, vielleicht hat es dir aber auch die Natur besonders angetan. Ob du dein Handy nimmst, die Spiegelreflex oder analog fotografierst – am Ende hast du ne tolle Sammlung und neue Orte und Menschen entdeckt.

Lerne dazu! Egal ob du reiten lernst oder ein Musikinstrument zu spielen, ob du das erste Mal wandern gehst oder einen Tauchschein machst, ob du zum ersten Mal deinen ollen Krempel auf dem Flohmarkt verkaufst oder einen eigenen Film drehst – irgendwas solltest du in diesen Sommerferien zum allerersten Mal tun.

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Werde Gärtner! Du hast einen Garten, einen Balkon oder eine Fensterbank? Dann pflanz etwas an. Am besten etwas mit Blüten für die Bienen und noch besser etwas, das man essen kann.

Telefonier nicht! Ernsthaft, lass das mal mit dem stundenlangen Quatschen, sondern konzentrier dich auf dich selbst. Ruhe ist für viele Menschen anfangs schwer zu ertragen, aber das lässt sich antrainieren. Und am Ende kannst du es ja vielleicht sogar mal mit etwas Meditation im Grünen probieren. Dazu aufrecht auf einen flachen, niedrigen Stein setzen, die Fußknöchel kreuzen und die Augen schließen. Danach konzentrierst du dich nur noch auf deine Atmung. Wenn deine Gedanken zum Grillabend, zu deinem Schatzi oder nach Timbuktu fliegen: Hol sie zurück. Irgendwann, sogar relativ schnell, erfordert das keine große Anstrengung mehr und du wirst ein gelassener Jedi.

Sei spontan!

Fahr Bahn! Nimm doch mal die S1 und guck, was du an ihrer Endhaltestelle entdeckst. Geht auch mit der 2, der 3, der 4, der 5, geht auch mit dem Bus.

Sei ein Tourist! Geh einen Tag mit den Augen eines Touris durch Karlsruhe. Wenn du das nicht schon damals getan hast, als du für die Uni hergekommen bist, wirst du deine Stadt in den Sommerferien ganz neu entdecken.

Besuch deine Oma, deinen Opa, deine beste Freundin, die du so lange nicht gesehen hast! Ganz egal wen, wichtig ist, dass du ihn oder sie gern hast. Dann redet, so lange ihr wollt. Du wirst sehen, das macht dich froh.

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Geh ins Tierheim! Da warten zig Hunde und Katzen auf genau deinen Besuch! Führ einen Hund aus oder streichle ein paar Katzen, das macht nicht nur die Tiere glücklich. Und wer weiß, vielleicht findest du dabei ja sogar einen neuen Kumpel.

Lad dir Leute ein!

Mach eine Gartenparty! Wenn du keinen eigenen Garten hast, frag einen Freund oder geht einfach in den Park. Nehmt echtes Geschirr und Gläser und Besteck mit, schnappt euch einen Klapptisch und Bänke, denkt an Kissen, Servietten und Deko und dann fühlt euch wie frisch dem Ikea-Katalog entsprungen und genießt euer dekadentestes Picknick ever.

Organisiere einen Spieleabend! Mensch-ärgere-dich-nicht und Siedler sind dir zu nerdig? Dann probier’s doch mal mit Twister, Looping Louie, Five-Second-Rule oder einer Pantomime-Night, in der wenig gesprochen aber umso mehr gelacht wird.

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Und wenn der Besuch weg ist, unser letzter Ferientipp: Häng eine Hängematte auf, leg dich rein und bleib da.

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Über den Autor

Hat das Karlsmag zusammen mit Jim-Bob gegründet. Immer auf der Suche nach dem perfekten Kaffee. Isst. Hält sich in Bars auf.